Musikgruppe

Wegweiser

Obere Reihe (v.l.n.r.): Sven Grundmann: Gitarren – Birgit Gross: Keyboard, Gesang – Sebastian Eichner: Keyboard, Gesang – Michael Timmermann: Gesang – Edmund Grundman: Rhythmus, Gesang – Martina ‚Averbeck: Gitarre, Gesang – Udo Lösch: Technik – untere Reihe (v.l.n.r.): Christel Santuens: Gesang – Anke Lösch: Gitarre ,Gesang – Foto: Eckhard Bohn

Unser Motto:

Nicht wir wollen ein Wegweiser sein, sondern Gott ist ein Wegweiser für uns!

Wir als CVJM-Band begleiten Gottesdienste musikalisch mit modernen christlichen Liedern und geben Konzerte.

Mit unserer Musik möchten wir Gottes Nachricht weiter sagen, vom Glauben erzählen , Menschen erfreuen und ermutigen, und unseren eigenen Glauben leben.

Probenabend:  Mittwochs 20:00 Uhr im Gemeindezentrum Stadtmitte.

Terminanfragen oder Interesse bei uns mitzumachen ?? :

Edmund Grundmann, Tel. 02562/26741 oder Anke Lösch, Tel. 02562/24075

25 Jahre im Dienst der Musik – Eine Rückschau

Abb.: Die Mitglieder der Gruppe „Wegweiser“ im Jubiläumsjahr. Foto: Edmund Grundmann

„Wegweiser“? – Nicht wir wollen ein Wegweiser sein, sondern Jesus Christus ist ein Wegweiser für uns und wir wollen durch unsere Lieder anderen Menschen von ihm erzählen.

Wie fing alles an? – Aus der Gitarrengruppe des CVJM Gronau kristallisierten sich 1979 einige Leute heraus ,die nicht immer nur innerhalb der Gruppe musizieren wollten. Vielmehr wollten sie außerhalb des Gitarrenkreises und des CVJM durch ihre Lieder anderen Menschen von Gott und Jesus erzählen und ihnen durch ihre Musik Freude bereiten. Bald spielten wir in Gottesdiensten, die ersten Konzerte folgten und an vielen musikalischen Veranstaltungen wurde mit großem Erfolg und viel Resonanz teilgenommen.

Wie ging es weiter? – Wir bauten die Musikübertragungsanlage immer weiter aus, so dass auch auf großen Veranstaltungen gespielt werden konnte. Durch intensives Proben wurde das Liederrepertoire immer größer. Zu den christlichen Liedern von Siegfried Fietz und Fritz Baltruweit, usw., kamen Friedenslieder, Kinderlieder und im Laufe der Jahre auch Lieder, die wir selber getextet und komponiert haben. Mit dem Wechsel von Gruppenmitgliedern kamen auch neue Ideen und immer wieder neuer Schwung.

Aus einer Laune heraus bewarben wir uns 1986 zum ersten Mal für die Teilnahme beim Evangelischen Kirchentag, um als Gruppe den Kirchentag mitzugestalten. Bisher hatten wir immer nur davon geträumt. Und wir wurden tatsächlich angenommen. Unseren ersten Kirchentag als ,,Mitwirkende“ erlebten wir somit 1987 in Frankfurt. Wir gestalten Gottesdienste und gaben Konzerte. Der erste Kirchentag hat viele positive Eindrücke hinterlassen und den Zusammenhalt der Gruppe gesteigert. Einmal im Geschäft, nahmen wir an vielen weiteren Kirchentagen teil. Wovon wir erst nur geträumt haben, wurde schnell zur Normalität.

Kirchentage, an denen wir aktiv mitgewirkt haben, waren: 1987 Frankfurt, 1989 Berlin, 1991 Ruhrgebiet, 1993 München, 1997 Leipzig. 1995 in Hamburg hatten wir einfach mal Lust, den Kirchentag als „nichtaktive Gruppe“ zu erleben.

Zum Kirchentag im Ruhrgebiet nahmen wir uns vor, einmal einen kompletten Gottesdienst selber zu entwerfen und durchzuführen. Wie wir schnell feststellten, fehlten uns als „Laien“ die nötigen Kenntnisse. Was tun? Da lernten wir Dieter Stork kennen, wohnhaft in Emsdetten, tätig als Pfarrer im Kirchenkreis. Wir haben viele Abende zusammengesessen, geredet, geschrieben, gemalt und verborgene Talente entdeckt. Er spornte uns an, eigene Lieder zu schreiben. Er selber hat schon viele Texte für bekannte christliche Liedermacher wie z.B. Siegfried Fietz geschrieben. Erst vertonten wir seine Texte, später vertonten wir unsere eigenen Texte. Mit Dieter Stork haben wir dann noch einige Gottesdienste erarbeitet und erfolgreich verwirklicht.

Zu weiteren herausragenden Ereignissen gehörte 1990 unser kurzfristiger Auftritt zur Weihnachtszeit in der Gronauer Innenstadt, wo wir für die Rußlandhilfe Geld gesammelt haben. Das Frieren hatte sich gelohnt, wir sammelten über 2.000 DM. Ferner spielten wir in Düsseldorf auf einer Kindergartendemonstration vor mehr als 10.000 Menschen.

Beim Stichwort Weihnachten sollten wir auch über unsere Weihnachtssingspiele berichten. Es fing an mit einem Singspiel, welches wir mit Kindern und Erzieherinnen des Zachäus-Kindergartens einstudierten. Weitere Singspiele, vor allem zur Weihnachtszeit, erarbeiteten wir mit der Martin-Luther-Schule. Es waren Singspiele, wie: „Der König im Stall“, „Vater Martin“, „Joschi“, usw. Die Singspiele führten wir mit den Kindern in Altenheimen, Krankenhäusern, Kirchen und auf dem Gronauer Weihnachtsmarkt auf.

Als schwierig gestaltete es sich immer wieder, einen geeigneten Probenraum zu finden, wo es uns möglich war, auch mit der Verstärkeranlage zu proben. Beim weiteren Ausbau der Verstärkeranlage wurde die Wohnung eines unserer Bandmitglieder zu klein und wir zogen ins Paul-Gerhardt-Heim um, wo wir jedoch nach jeder Probe die Verstärkeranlage wieder abbauen mußten. Nach vorübergehender Schließung des Paul-Gerhardt-Heimes im Jahr 1998 Zogen wir in die Erlöserkirche. Dort haben wir einen Platz gefunden, wo wir ungestört proben können und die Möglichkeit haben, die Verstärkeranlage und alle Instrumente aufgebaut stehen zu lassen.

Ein Resümee nach fast 25 Jahren: Es war nicht immer einfach. Es gab neben allen Höhen auch einige wenige Tiefen. Doch wir ließen uns nie entmutigen. Nach frustrierenden Probenabenden und katastrophalen Generalproben haben wir dann doch „mit Gottes Hilfe“ alles immer toll gemeistert. Es wurde „für die Sache“ von allen Mitgliedern immer sehr viel Freizeit und Energie gefordert und auch gegeben, doch die Reaktionen des Publikums haben uns immer wieder gezeigt, dass es sich lohnt.

Anke Lösch